Mittwoch, 22. September 2010

Gorenje übernimmt schwedische Asko Appliances Group

2. September 2010: Die schwedische Asko Appliances Group mit eigenen Produktionsstätten in Vara (Schweden) und Lahti (Finnland) bewegt sich mit der Marke ASKO im Hochpreis- sowie mit der Marke UPO im mittleren Preissegment erfolgreich auf dem Markt. 2009 erzielte die Gruppe einen Umsatz von 173 Mio. €. Für 2010 werden 176 Mio. € und ein EBITDA von 7,2 Mio. € angestrebt. Das Eigenkapital des Unternehmens wurde per Ende Juni 2010 mit 26,5 Mio. € ausgewiesen.  

Durch die Übernahme der Asko Appliances Group, die bisher zur italienischen Antonio Merioni Group gehörte, verfolgt Gorenje konsequent seine Expansionsstrategie als schnell wachsender gesamteuropäischer Anbieter von Hausgeräten und verstärkt seine Präsenz in den bisher noch kaum erschlossenen Märkten in Nordamerika und Australien. Gleichzeitig baut Gorenje damit auch seine Position in den skandinavischen Märkten weiter aus. Mit Asko ergänzt Gorenje sein Sortiment um eine weitere Prestigemarke und erweitert seine Produktionskapazitäten insbesondere für Geschirrspüler, Waschmaschinen und Waschtrockner.

Der Kaufpreis für den Firmenzukauf beläuft sich auf 4,5 Mio. €. Die Finanzierung erfolgt mit Mitteln, die Gorenje im Juni 2010 aus der Kapitalerhöhung der International Finance Corporation (IFC) zugeflossen sind.

"Die Übernahme von Asko ist ein strategischer Meilenstein für Gorenje. Unser bestehendes Markenportfolio wird durch die renommierten Marken Asko und Upo abgerundet. Durch den Zusammenschluss der Unternehmen Gorenje und Asko ergeben sich unserer Einschätzung nach zahlreiche Synergieeffekte für Vertrieb und Marketing, Forschung und Entwicklung, Produktmanagement, Einkauf und Produktion", so  Gorenje-Vorstandsvorsitzender Franjo Bobinac.  

Auch Staffan Billinger, CEO von Asko Appliances sieht der gemeinsamen Zukunft optimistisch entgegen: „Neue Märkte, zusätzlich Absatzwege sowie ein erweitertes Produktsortiment sind für beide Unternehmen als positive Aspekte zu nennen. Ich freue mich auf die künftige Weiterentwicklung der Marke Asko unter dem Dach der Gorenje Gruppe.“